Freebord Explained
Die Mission
Wir wollten das ganze Jahr snowboarden, wo immer und wann immer wir wollten. Also designten wir ein Board, dass uns die Kontrolle eines Snowboards auf Asphalt gibt. Als Freebord voranging, entwickelte sich auch unser Ziel: Bring so viel Kontrolle fürs Riden wie möglich auf die Straße.
Jeder Rider kann carven, sliden, bremsen und stoppen, wann auch immer er es will. Er kann so schnell und so langsam fahren wie er es mag. Alle Freeborder können die steilsten Straßen riden oder gemütlich cruisen: breite, große Straßen oder enge Gehsteige.
Auf einem Freebord können die Rider kontrollieren wo und wie sie fahren möchten.



Das Design
Das Freebord Deck ähnelt einem großen Skateboard. Unter dem Deck sind 4 fix montierte Wheels auf langen Achsen, welche über das Board hinausragen. Diese Edge Wheels (Aussenkanten) simulieren die Snowboardkanten und werden für das Carven benützt.
Zusätzlich zu den 4 Edge Wheels hat das Freebord zwei 360° drehbare Center Wheels auf der Mittellinie des Boards montiert. Diese agieren wie die Lauffläche eines Snowboards und erlauben dem Rider in jede Richtung zu sliden, die Geschwindigkeit zu kontrollieren und zu stoppen, wie mit dem Snowboard auf Schnee. Die Bindung die auf der Oberseite des Decks montiert ist, bietet dem Rider erhöhte Boardkontrolle.

Freebord Trucks
Wie eine traditionelle Skateachse, besteht die Freebord G3 Achse aus 2 Teilen: einem Hangar und einer Baseplate. Bei dem Freebord ist der Hangar länger als bei einer Skateachse, erfüllt aber den selben Zweck.
Freebord’s einzigartiger Ride wird durch das 360° drehbare Center Wheel ermöglicht. Dieses ist auf der Baseplate auf der Unterseite des Boards montiert. Die Center Wheels sind näher am Boden als die Edge Wheels und ermöglichen somit das Kippen (Rocker). Ein Freebord “rockt” (kippt) über die Center Wheels zwischen dem einem Set von Edge Wheels (gleiche Kante) und dem anderen. Diese Kombination von Edge Wheels und drehbaren Center Wheels erlauben dem Rider sowohl zu carven, also auch zu sliden.
Wenn der Rider sein Gewicht auf eine Seite des Boards (Fersen- oder Zehenkante) verlagert, hebt sich das gegenüberliegende Set der Edge Wheels vom Boden ab und das Board kann in diese Richtung zu sliden beginnen. Die belasteten Wheels schleifen über den Asphalt und verlangsamen den Rider. Somit kann der Rider die Slides zum Bremsen verwenden, dadurch auch durch engeres Terrain navigieren, Spins (Drehungen) machen oder zwischen dem Carven driften.

S2 Bindung
Freebord’s S2 Bindung ist auf der Oberseite des Decks montiert. Wie bei einer Snowboardbindung ermöglicht die S2 erhöhte Boardkontrolle bei schnellerem und sichererem Wechsel zwischen Fersen- und Zehen-Edge Wheels. Sie hat auch einen erhöhten Einfluss auf die Edge Wheels wenn der Rider stoppen oder bremsen möchte.
Die Bindung ist im Winkel und in der Höhe verstellbar um individuelle Einstellungen zu ermöglichen. Zum großen Unterschied zu einer Snowboardbindung, ist der Fuß des Riders durch die Freebord-Bindung nicht am Deck festgeschnallt. Der Rider kann zu jeder Zeit “ein- und aussteigen”.